Am 24. April 2017 findet in Berlin eine Tagung über die Situation von Holocaust-Überlebenden aus der ehemaligen Sowjetunion, die in den 1990er Jahren nach Deutschland zogen, statt. Die eintägige Veranstaltung ist Bestandteil einer Ende April 2017 stattfindenden viertägigen Begegnung zwischen jüdischen ZeitzeugInnen aus der ehemaligen Sowjetunion, die vom NS-Regime verfolgt wurden, und jungen deutschen Volontären. Ziel der Tagung ist es, auf die soziale Not dieser Gruppe von Holocaust-Überlebenden aufmerksam zu machen und deren Situation sowohl durch politische als auch durch karitative Maßnahmen zu verbessern. Zielrichtung auf politischer Ebene ist insbesondere die Anerkennung dieser sowjetischen Jüdinnen und Juden als Opfer des NS-Regimes. Einen Impuls in diese Richtung sollen Gespräche zwischen den Holocaust-Überlebenden selbst, VertreterInnen der beteiligten Projektpartner, sowie fachlich interessierte bzw. zuständige PolitikerInnen und VertreterInnen von Bundesministerien sein.

Projektträger ist die Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. aus Berlin. Projektpartner sind die gemeinnützigen Vereine „Phönix aus der Asche: Die Überlebenden der Hölle des Holocaust e.V. – Deutschlands Bundesassoziation der Opfer des Holocaust – jüdischer Immigranten aus dem ehemals sowjetischen Raum“ und „Initiative 27. Januar e.V.“.

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