Das letzte Lebenskapitel würdevoll gestalten...

Das Gedenken wach halten...

Bewusstsein schaffen...

Noch heute leben in Israel etwa 180.000 Holocaustüberlebende. Etwa ein Drittel von ihnen lebt an oder sogar unter der Armutsgrenze und leidet nicht selten auch an den psychosozialen Spätfolgen ihrer Erfahrungen. Hierauf machen wir in Deutschland aufmerksam und rufen zur Unterstützung für unsere Hilfsprojekte in Israel auf.

Das Leben der etwa 180.000 Holocaustüberlebenden in Israel ist oft nicht leicht: etwa ein Drittel von ihnen lebt an oder unter der Armutsgrenze. Konkret heißt das, dass viele sich beim Einkauf zwischen Nahrungsmitteln und lebenswichtigen Arzneien entscheiden müssen oder aus finanziellen Gründen ihre Wohnung nicht heizen können. Für ältere Menschen mit gesundheitlichen Problemen ist das eine unzumutbare Entscheidung!

Neben materiellen Nöten klagen 40% über starke Einsamkeit: Oft haben sie keine Familie in Israel und zudem Schwierigkeiten, Kontakte zu knüpfen, da sie oft kein Hebräisch sprechen. Mehr als die Hälfte der Holocaustüberlebenden leidet unter psychologischen Spätfolgen der traumatischen Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. Je älter sie werden, desto stärker kommen diese Erinnerungen an die Oberfläche. Sowohl die israelische Regierung wie auch viele humanitäre und soziale Organisationen in Israel haben in den letzten Jahren ihre Anstrengungen zu Gunsten der Holocaustüberlebenden deutlich verstärkt.

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